Social Media Nutzung Schweiz 2026
Wie gross sind LinkedIn, Instagram, TikTok und weitere Social-Media-Plattformen in der Schweiz? Hier finden Sie die sieben dokumentierten Plattformwerte für 2026, passende Plattformporträts und Links zu den Schweizer Detailauswertungen.
Stand der Plattformzahlen: Juni 2026. Eine separate Einordnung zeigt zudem, was der IGEM-Digimonitor 2026 über die tatsächliche Nutzung aussagt.
Sieben Social-Media-Plattformen in Zahlen
| Plattform | Ausgewiesener Wert |
|---|---|
| 5’700’000 | |
| 4’200’000 | |
| 3’100’000 | |
| TikTok | 2’800’000 |
| Snapchat | 2’600’000 |
| X (Twitter) | 2’150’000 |
| 1’750’000 |
Alle Balken verwenden dieselbe Skala von 0 bis 6 Millionen. Sie zeigen die ausgewiesenen Werte, keine Marktanteile.
Quelle: onlineKarma-Jahresübersicht, Stand Juni 2026. Die Originalgrafik bezeichnet die Werte als erreichbare Nutzende ab 18 Jahren. Die Zusammenstellung dokumentiert nicht für jede Plattform eine einheitliche Messmethode. Die Werte sind deshalb keine vergleichbaren monatlich aktiven Nutzerzahlen. Sie dürfen nicht addiert werden, da dieselbe Person mehrere Plattformen verwenden kann.
Die Plattformen im Schweizer Überblick 2026
Welche Plattform passt zu welchem Kommunikationsziel? Die Zahlen geben eine erste Grössenordnung. Die folgenden Porträts helfen, diese Angaben mit den Aufgaben eines Kanals zu verbinden.

LinkedIn: berufliche Kontakte und B2B
5’700’000 ausgewiesen – Stand Juni 2026. Bei LinkedIn stehen berufliche Profile, Fachthemen, Arbeitgeber und geschäftliche Beziehungen im Mittelpunkt. Für Unternehmen sind etwa Einblicke in die eigene Arbeit, Fachbeiträge und die Ansprache von Mitarbeitenden relevant.
Die ausgewiesene Grösse ist kein Beleg dafür, dass alle Personen regelmässig aktiv sind. Für eine Kampagne zählen die passenden Funktionen, Branchen und Regionen innerhalb Ihrer Zielgruppe.

Instagram und Facebook: Inhalte und Community
Instagram: 4’200’000 · Facebook: 3’100’000 – ausgewiesene Werte, Stand Juni 2026. Auf Instagram lassen sich Produkte, Menschen und Arbeitsweisen mit Bildern, Reels und Stories zeigen. Facebook bietet zusätzlich Raum für Veranstaltungen, Gruppen und den Austausch mit einer Community.
Die gemeinsame Zugehörigkeit zu Meta ersetzt keine eigene Kanalentscheidung: Prüfen Sie, welche Inhalte Ihre Zielgruppe nutzt und wo Sie Gespräche zuverlässig betreuen können.

TikTok: Kurzvideos mit eigenem Stil
2’800’000 ausgewiesen – Stand Juni 2026. TikTok setzt auf kurze Videos und einen Feed zur Entdeckung von Inhalten. Für Unternehmen bieten sich beispielsweise verständliche Erklärungen, Einblicke in den Alltag oder die Demonstration eines Produkts an.
Planen Sie die laufende Videoarbeit und die Reaktion auf Kommentare mit ein. Die Plattformzahl allein zeigt weder, wie viele Menschen täglich aktiv sind, noch wie gut eine bestimmte Altersgruppe erreichbar ist.
Pinterest: Ideen suchen und merken
1’750’000 ausgewiesen – Stand Juni 2026. Pinterest verbindet visuelle Suche mit dem Sammeln von Ideen. Anleitungen, Gestaltungsideen und anschauliche Produktinformationen können zur Vorbereitung einer Entscheidung beitragen. Prüfen Sie, ob Ihre Inhalte eine konkrete Suchfrage beantworten und auf eine hilfreiche Zielseite führen.
X (Twitter): aktuelle Themen und öffentliche Diskussionen
2’150’000 ausgewiesen – Stand Juni 2026. Bei X stehen kurze Beiträge, Nachrichten und öffentliche Gespräche im Vordergrund. Für eine Präsenz braucht es relevante Themen, ein klares Kommunikationsziel und Zeit für die laufende Beobachtung und Moderation.
Snapchat: visuelle Kommunikation
2’600’000 ausgewiesen – Stand Juni 2026. Snapchat ist auf die Kommunikation mit Bildern und Videos sowie auf Stories und Kameraeffekte ausgerichtet. Für die Kanalplanung sollten Sie passende vertikale Inhalte und die tatsächlich erreichbare Zielgruppe prüfen.
Alter und Zielgruppen: Welche Menschen erreichen Sie?
Der IGEM-Digimonitor 2026 zeigt Unterschiede im Durchschnittsalter der Nutzenden: Snapchat 25 Jahre, Instagram 39, LinkedIn 44 und Facebook 45. Das sind Durchschnittswerte aus der Befragung der Internetbevölkerung von 15 bis 75 Jahren, keine Altersgrenzen und keine Aussage über die Werbereichweite.
Die Schweizer Detailauswertungen für 2026 vertiefen die jeweiligen Plattformdaten. Wählen Sie den passenden Kanal:
- LinkedIn: berufliche Zielgruppen und Altersverteilung
- Instagram: Schweizer Nutzende im Detail
- Facebook: Schweizer Nutzende im Detail
- TikTok: Schweizer Nutzende und Altersgruppen
Vergleichen Sie Altersanteile nur bei gleicher Quelle, Bezugsgruppe und Messmethode. Die IGEM-Befragung und die Plattformauswertungen beantworten unterschiedliche Fragen.
Wie viele Menschen nutzen Social Media? IGEM 2026
Der IGEM-Digimonitor 2026 misst Nutzung anhand einer Befragung: 89 Prozent nutzen Social Media zumindest gelegentlich, 66 Prozent täglich. Die Angaben beziehen sich auf die Schweizer Internetbevölkerung im Alter von 15 bis 75 Jahren; befragt wurden 1’957 Personen.
Auch die Plattformwerte dieser Studie haben eine andere Grundlage als die obige Zusammenstellung: IGEM weist beispielsweise 4,1 Millionen für Instagram, 3,1 Millionen für Facebook und 2,7 Millionen für LinkedIn aus. Diese Angaben werden deshalb separat gezeigt und nicht in die Plattformtabelle eingesetzt.
Quelle und Methodik: IGEM-Digimonitor 2026: Online- und Social-Media-Nutzung, geprüft im September 2026.
Wie Sie die Zahlen richtig lesen
Eine Plattform kann Mitglieder, Werbereichweite oder aktive Nutzung ausweisen. Eine Befragung wiederum erfasst die Nutzung innerhalb einer definierten Bevölkerung und eines Zeitraums. Solche Werte beantworten unterschiedliche Fragen.
Die ursprüngliche Zusammenstellung dokumentiert nicht für jeden Plattformwert eine vollständige, einheitliche Messmethode. Sie erlaubt deshalb weder einen exakten Marktanteilsvergleich noch Aussagen darüber, welcher Anteil der gesamten Schweizer Bevölkerung täglich eine Plattform nutzt. Insbesondere ein LinkedIn-Mitglieder- oder Reichweitenwert ist keine Messung der regelmässigen Nutzung.
Für eine Kampagnenplanung benötigen Sie zusätzlich aktuelle Angaben für die gewünschte Zielgruppe, Region und Sprache. Eine hohe ausgewiesene Reichweite allein sagt noch nichts über die Eignung eines Kanals für Ihr Angebot aus.
Von der Statistik zur Kanalentscheidung
- Ziel klären: Geht es um Bekanntheit, Anfragen, Verkauf, Mitarbeitende oder Kundenbindung?
- Zielgruppe eingrenzen: Prüfen Sie Region, Sprache und Alter in den Plattformdetails und den aktuellen Planungsdaten.
- Inhalte und Betreuung planen: Wählen Sie Kanäle, für die Sie passende Inhalte regelmässig erstellen und Gespräche betreuen können.
- Wirkung messen: Legen Sie vor dem Start fest, welche Handlung erreicht werden soll. Ein grosser Plattformwert allein ist kein Erfolgskriterium.
Unsere Online Marketing Beratung unterstützt Sie bei der Kanalwahl. Für die Umsetzung finden Sie mehr unter Social & Content.
Quellen und weitere Jahresstände
Die Tabelle dokumentiert die onlineKarma-Originalgrafik mit Stand Juni 2026. YouTube ist in dieser Plattformtabelle nicht enthalten; daraus lässt sich keine Aussage über seine Bedeutung im Marketing ableiten. Die frühere Zusammenstellung verwendete dafür eine andere Datengrundlage.
Die Jahresstände bleiben getrennt: 2025 · 2026. Über die Übersicht zur Social-Media-Nutzung in der Schweiz finden Sie die passende Ausgabe.
