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Pride Month – Setzen Sie sich für die LGBTQI+ Community ein

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Raphael Guldimann
Raphael Guldimann
Gründer & CEO
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Juni ist Pride Month! 🌈 Das bedeutet neben den festlichen Aktivitäten für mehr Bewusstsein und Stolz der LGBTQI+ Community vor allem eines: Überall Regenbogen (wie auch in diesem Blog).

Collage bekannter Markenlogos in Regenbogenfarben.

Über die Jahre haben immer mehr und mehr Firmen und Marken im Juni ihr Logo ersetzt durch eine Regenbogenversion.

Aber ein Logo farbig einzufärben, reicht natürlich nicht, um sich im Pride Month als Marke oder Firma authentisch für die Rechte der LGBTQI+ Community einzusetzen. Es gibt ein paar einfache und doch wirkungsvolle Möglichkeiten, wie Sie und Ihr Brand eine erfolgreiche Kampagne gestalten können:

Banner mit dem Schriftzug Love is Love in Regenbogenfarben.

1 🏳️‍🌈 Mit authentischen Personen zusammenarbeiten

Die Kampagne oder Werbeanzeige soll Ihre Unterstützung für die LGBTQI+ Community zeigen, also arbeiten Sie am besten auch mit Menschen aus dieser Community zusammen, beispielsweise als Fotograf:innen und Models für Ihre Kampagnen-Sujets.

Dies hat den Vorteil – neben der vorgelebten Inklusivität – dass Sie von Menschen aus der Community auch direkt Feedback zu Ihrer Kampagne abholen können. So vermeiden Sie unnötige Fettnäpfchen und mögliche Shitstorms.

Ihre Kampagne wirkt stärker, wenn die Botschaft auch von echten Menschen aus der LGBTQI+ Community getragen wird.

Übrigens können Sie hier auch homo- und transsexuelle Mitarbeitende Ihrer Firma ins Boot holen. Dies stärkt auch das Vertrauen intern.

2 🏳️‍🌈 Informieren und Aufklären

Das Verständnis, dass sich Firmen generell nicht politisch äussern sollen, ist längst veraltet. In diesem Jahr gehört das Motto “Raise your Voice” sogar zu den wichtigsten Social Media Trends. Verschiedenste Marken von unterschiedlicher Grösse nutzen ihre Stimme und Reichweite immer mehr zur Aufklärung der Masse über soziale, ökologische und politische Themen.

via GIPHY

Das bedeutet, dass der Pride Month die perfekte Gelegenheit darstellt, die Menschen über LGBTQI+-Themen, -Kultur und die vielen Missverständnisse und Vorurteile aufzuklären.

Wichtig dabei ist, dass man als Firma und Marke selbst vertieft über die Herkunft und Bedeutung von Pride informiert ist, denn nur so kann man auf kritische Rückmeldungen sachlich und überzeugend antworten.

3 🏳️‍🌈 Den Worten Taten folgen lassen

Sie wollen sich aktiv für das Wohl der LGBTQI+ Community einsetzen? Super, dann spenden Sie den Erlös Ihrer Kampagne oder Sonderkollektion zum Pride Month oder starten Sie eine eigene Spendensammelaktion, um damit Non-Profit Organisationen zu unterstützen, die sich für die Rechte der LGBTQI+ Community einsetzen.

Die Auswahl ist gross genug, z.B. PinkCross, Regenbogenfamilien, Lesbenorganisation Schweiz, TGNS, InterAction, Milchjugend, Queeramnesty und Du-bist-Du.

Logo von PinkCross.Logo von Regenbogenfamilien.Logo der Lesbenorganisation Schweiz.Logo des Transgender Network Switzerland.Logo von InterAction Suisse.Logo der Milchjugend.Logo von Queeramnesty.Logo von Du-bist-Du.

Weiter ist es wichtig, dass Ihre Firma und Ihre Marke das ganze Jahr für Inklusivität stehen und es sich nicht einfach um einen Marketing-Stunt im Pride Month handelt, um das angeschlagene Image aufzubessern.

👉 Hier finden Sie mehr dazu, wie sich onlineKarma selbst einsetzt – mit Spenden und mehr.

Auch hier ist Authentizität wichtig, damit Sie in einer nächsten Kampagne zum Thema Pride nicht viele negative Gegenreaktionen erhalten.

4 🏳️‍🌈 Reichweite generieren

Die Social Media Kanäle bieten im Zusammenhang mit Pride eine Reihe an Möglichkeiten, wie Sie Ihre inklusive Botschaft schnell und möglichst breit unter die Leute bringen.

a) Livestreams nutzen

via GIPHY

Um mit Ihren Anhängern in Kontakt zu treten, bieten sich Livestreams auf Facebook und Instagram als eine der besten Möglichkeiten an, um direkt, transparent und authentisch die Feierlichkeiten von Pride zu würdigen – insbesondere, da Ihr Publikum seine Kommentare und Fragen in Echtzeit abgeben kann!

Auch bietet sich in Instagram Live & Stories die Möglichkeit, direkt zu spenden oder eine eigene Spendenaktion zu starten.

Vier Instagram-Story-Ansichten zur Auswahl einer Organisation und zum Spenden-Sticker.

b) Pride Templates nutzen

Wenn Sie möchten, dass der Inhalt Ihrer Pride-Kampagne sich von der Masse und dem Rest Ihres Feeds abhebt, dann verwenden Sie spezielle Pride-Stories-Vorlagen.

Sie können einfache Design-Anwendungen wie z.B. Canva benutzen, um Ihre eigenen Templates zu erstellen. Und schon fallen Ihre Stories mehr auf!

c) Pride Hashtags

Hashtags sind eine grossartige und einfache Möglichkeit, mehr Aufmerksamkeit und Reichweite für Ihren Post zu erreichen.

Nutzen Sie also Pride-bezogene Hashtags, um Ihre Message zu verbreiten – z.B. #lgbtq, #loveislove, #equalitymatters, #accelerateacceptance oder #pridemonth.

d) Mit Influencer:innen zusammenarbeiten

Eine Zusammenarbeit mit Influencer:innen ist eine tolle Gelegenheit, ein neues Publikum zu erreichen und das Bewusstsein für Ihre Pride-Kampagne zu verbreiten.

Falls Influencer:innen ein Teil der LGBTQI+-Gemeinschaft sind, arbeiten Sie mit jemandem zusammen, der eine echte Stimme für Ihre Mission ist.

So schaffen Sie nicht nur eine grössere Gelegenheit, das Bewusstsein zu verbreiten, sondern Sie können auch mehr Menschen erreichen, um Spenden für die von Ihnen gewählte LGBTQI+ Organisation zu sammeln.

5 🏳️‍🌈 Kein “Rainbow-Washing”

Dieser Punkt ist sehr wichtig und geht in die gleiche Richtung wie Punkt 3: Es geht hierbei darum, dass man als Firma und Marke voll und ganz hinter der Botschaft des Pride Month steht und sich auch aktiv für die Rechte der LGBTQI+ Gemeinschaft einsetzt – und zwar das ganze Jahr hindurch.

Mit Rainbow-Washing ist gemeint, dass man mit einer Aktion oder Kampagne zum Pride Month versucht, die eigenen Versäumnisse auf diesem Gebiet zu kaschieren und unter den Teppich zu kehren.

Dies hätte zur Folge, dass die gesamte Kampagne nicht mehr authentisch scheint und somit die ganze Wirkung verliert.

Darum: Authentisch sein, zu seinen Worten stehen und Taten folgen lassen.

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Bonus 🏳️‍🌈 Wortwahl & Zivilcourage

Dies sollte eine Selbstverständlichkeit sein und eine Grundvoraussetzung, damit Sie und Ihre Firma sich für das Thema der LGBTQI+ Gemeinschaft engagieren: Vermeiden Sie sexistische Aussagen, homophobe Witze oder Ähnliches.

Zeigen Sie zudem Zivilcourage und intervenieren Sie, wenn Sie beleidigenden oder verletzenden Aussagen und Handlungen begegnen – online und in richtigen Leben.

In diesem Sinn: Happy Pride! 🌈

Pride-Kommunikation authentisch gestalten

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Raphael Guldimann
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Raphael Guldimann

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Raphael Guldimann ist Geschäftsleiter bei onlineKarma.

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